Heft 8 / 2015

In der aktuellen Ausgabe des GmbH-Steuerberater (Heft 8, Erscheinungsdatum 10.8.2015) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen.

Aktuelles

  • Brinkmeier, Thomas, Gesetzentwurf zum ErbStG, GmbHStB 2015, 213
  • Brinkmeier, Thomas, Anhebung Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag, GmbHStB 2015, 213-214
  • Brinkmeier, Thomas, Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), GmbHStB 2015, 214
  • Brinkmeier, Thomas, Bürokratieentlastungsgesetz, GmbHStB 2015, 214
  • Brinkmeier, Thomas, Gesetzentwürfe zum Austausch von Finanzdaten, GmbHStB 2015, 214
  • Brinkmeier, Thomas, Betriebsprüfung: Mehrsteuern in NRW von rd. 5,7 Mrd. €, GmbHStB 2015, 214

Kurzanalysen mit Beraterhinweis

Rechtsprechung Steuerrecht

  • BFH v. 21.10.2014 - VIII R 31/12 / Schwetlik, Harald, Darlehensbedingte vGA, GmbHStB 2015, 215-216
  • BFH v. 29.1.2015 - I R 84/12 / Görden, Ludwig, Erhöhung des KSt-Guthabens aufgrund gesetzlicher Neuregelung im JStG 2010, GmbHStB 2015, 216-217
  • BFH v. 25.2.2015 - I R 86/12 / Schwetlik, Harald, Umgliederung des vEK, GmbHStB 2015, 217-218
  • BFH v. 15.4.2015 - I R 44/14 / Weiss, Martin, Bilanzierung von Verbindlichkeiten bei Rangrücktritt, GmbHStB 2015, 218-219
  • BFH v. 4.3.2015 - II R 1/14 / Görden, Ludwig, Klagebefugnis des Gesellschafters bei Hinzuziehung zum Einspruchsverfahren der GmbH, GmbHStB 2015, 219-220
  • BFH v. 4.3.2015 - II R 51/13 / Luxem, Jörg, Steuerschuldner in den Fällen des § 7 Abs. 7 S. 1 ErbStG, GmbHStB 2015, 220-221

Rechtsprechung Gesellschaftsrecht

  • KG v. 9.3.2015 - 23 U 112/11 / Frystatzki, Christian, Dauer einer Durchsetzungssperre gem. §§ 34 Abs. 3, 30 GmbHG, GmbHStB 2015, 221-223
  • BGH v. 20.5.2015 - VII ZB 53/13 / Krämer, Joachim, Zugriff auf gelöschte GmbH?, GmbHStB 2015, 223-224
  • OLG Frankfurt v. 29.1.2015 - 20 W 116/12 / Rossa-Heise, Daniela, Feststellung der Vermögenslosigkeit einer GmbH bei Nichtvorhandensein von Aktivvermögen, GmbHStB 2015, 224-225

Verwaltung

  • OFD Frankfurt v. 27.1.2015 - S 7100 A - 68 - St 110 / Brinkmeier, Thomas, Nichtunternehmerische Pkw-Nutzung durch Gesellschafter, GmbHStB 2015, 225-226

Beiträge für die Beratungspraxis

  • Binnewies, Burkhard / Zapf, Alexander, Versagung des Beteiligungsprivilegs gem. § 8b Abs. 7 S. 2 KStG, GmbHStB 2015, 226-234
    Totgesagte leben länger. Bereits kurz nach seiner Einführung durch das InvZulG 1999 wurde der weit formulierte Anwendungsbereich des § 8b Abs. 7 S. 2 KStG kritisiert. Um der bankenspezifischen Zielrichtung des § 8b Abs. 7 KStG wieder Rechnung zu tragen, forderte der Bundesrat i.R.d. JStG 2013 eine Abschaffung des § 8b Abs. 7 S. 2 KStG. Bekanntlich scheiterte das JStG 2013. Bislang wurde das Thema vom Gesetzgeber nicht wieder aufgegriffen. Die Praxis muss damit leben, die Voraussetzungen des § 8b Abs. 7 S. 2 KStG in Fällen zu beachten, in denen nach dem ersten Anschein die Qualifikation der GmbH als “Finanzunternehmen“ überhaupt nicht einleuchtet.
     
  • Patt, Joachim, Rückbeziehungsgrundsätze von Einbringungssachverhalten des UmwStG, GmbHStB 2015, 235-240
    Die Einbringung von betrieblichen Sachgesamtheiten ist ein steuer- wie zivilrechtlich komplexer Vorgang. Die Rückbeziehung einer derartigen Maßnahme bietet gerade hier Planungssicherheit, unabhängig vom rechtlichen Vollzug der Einbringung einen Zeitpunkt zu bestimmen, von dem an die steuerlichen Wirkungen der neuen Struktur für die beteiligten Steuerpflichtigen gelten sollen. Weiterhin wäre hierin eine Vereinfachung des Verfahrens zu sehen, weil auf bereits vorhandene steuerliche Ermittlungen (z.B. reguläre Schlussbilanz des Einbringenden) zurückgegriffen werden kann. Aus § 38 AO ergibt sich jedoch, dass der Anspruch aus dem Steuerschuldverhältnis durch Tatbestandsverwirklichung entsteht und damit unabänderlich ist. Insbesondere kann er nicht in die Vergangenheit zurückprojiziert werden (steuerliches Rückwirkungsverbot). Das allgemeine Rückwirkungsverbot greift allerdings nicht ein, wenn und soweit das Steuergesetz eine Rückwirkung vorsieht und wenn die Rückbeziehung (nur) der Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens dient, weil der Rückbezugszeitraum kurz ist und sich keine steuerlichen Verschiebungen ergeben. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Rückbeziehung in den Fällen der §§ 24 und 25 UmwStG und zeigt, welche Maßnahmen (Antrag) hierfür erforderlich sind.
     
  • Lohr, Martin, Änderung des Geschäftsjahres, GmbHStB 2015, 241-242

Literaturempfehlungen

  • Brinkmeier, Thomas, Streubesitzdividenden bei inländischen Kapitalgesellschaften: (leider) voll steuerpflichtig, GmbHStB 2015, 242
  • Brinkmeier, Thomas, Der Referentenentwurf zur Änderung des ErbStG, GmbHStB 2015, 243

Service

  • Gesamtplanrechtsprechung bei Buchwertausgliederungen, GmbHStB 2015, R5
  • Das BilRUG kommt – Die zentralen handelsrechtlichen Änderungen für die beratende Praxis, GmbHStB 2015, R5
  • Lifo-Bewertung des Vorratsvermögens gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG, GmbHStB 2015, R5
  • Steuerlich anerkannte fondsgebundene Lebensversicherungsverträge vs. steuerlich nachteilige Versicherungsmäntel, GmbHStB 2015, R5-R6
  • Auswirkungen des BFH-Urteils vom 13.1.2015 zur Feststellung von Verlustvorträgen (§ 10d EStG), GmbHStB 2015, R6
  • Sondervergütungen und Sonder-BV bei Personengesellschaften nach DBA-Recht, GmbHStB 2015, R6
  • Steuerrückforderungsanspruch des Rechnungsempfängers, GmbHStB 2015, R6
  • “Geliefert im Inland“? Zuordnung der Warenbewegung im Reihengeschäft, GmbHStB 2015, R6
  • Privates Immobilienvermögen – Steuereffiziente Nachfolgegestaltungen, GmbHStB 2015, R6

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 07.08.2015 15:00

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