Heft 5 / 2014

In der aktuellen Ausgabe des GmbH-Steuerberater (Heft 5, Erscheinungsdatum 10.5.2014) lesen Sie folgende Beiträge und Entscheidungen. 

Steuerrecht

  • BFH v. 13.11.2013 - I R 45/12 / Trossen, Nils, Mindestlaufzeit des Gewinnabführungsvertrages und Kündigung aus wichtigem Grund, GmbHStB 2014, 127-128
  • BFH v. 23.10.2013 - I R 60/12 / Görden, Ludwig, Rentenzahlung nach Eintritt des Versorgungsfalls trotz Fortführung des Dienstverhältnisses: vGA?, GmbHStB 2014, 128
  • BFH v. 23.10.2013 - I R 89/12 / Görden, Ludwig, vGA wegen vorzeitiger Kapitalabfindung einer Pensionszusage, GmbHStB 2014, 129
  • BFH v. 11.9.2013 - I R 28/13 / Görden, Ludwig, vGA durch Kapitalabfindung der Pensionszusage an den beherrschenden Gesellschafter-GF einer GmbH, GmbHStB 2014, 129-130
  • BFH v. 11.9.2013 - I R 72/12 / Schwetlik, Harald, Mindestpensionsalter bei Versorgungszusage, GmbHStB 2014, 130-131
  • BFH v. 29.10.2013 - VIII R 14/11, VIII R 15/11 / Trossen, Nils, Zinsen auf nachträgliche AK einer aufgegebenen GmbH-Beteiligung, GmbHStB 2014, 131-132
  • BFH v. 16.1.2014 - I R 30/12 / Böing, Christian, Zinszahlungen an Schwestergesellschaft als vGA nach § 8a KStG a.F.?, GmbHStB 2014, 132-133

Handels- und Gesellschaftsrecht

  • BGH v. 10.12.2013 - II ZR 53/12 / Tomat, Oliver, Wirtschaftliche Neugründung einer GmbH, GmbHStB 2014, 133-134
  • BGH v. 28.1.2014 - II ZR 371/12 / Große-Wilde, Franz M., Vollmachtsmissbrauch bei Anteilsübertragung, GmbHStB 2014, 134-135
  • OLG Hamm v. 11.2.2014 - 6 O 1/13 / Krämer, Joachim, GmbH-Stammeinlage: Hin- und Herzahlen des Einlagebetrages, GmbHStB 2014, 135-136
  • OLG Hamm v. 25.9.2013 - I-27 W 72/13 / Schwetlik, Harald, Gesellschafterliste und Mitwirkung des Notars, GmbHStB 2014, 136-137
  • OLG Düsseldorf v. 12.2.2014 - I-3 Wx 31/14 / Luxem, Jörg, Auslegung einer Vollmacht als Gesamtvertretungsmacht, GmbHStB 2014, 137-138
  • OLG Zweibrücken v. 12.12.2013 - 4 U 39/13 / Rossa-Heise, Daniela, Insolvenz: Vollzug nicht eingetragener Kapitalerhöhung, GmbHStB 2014, 138-139
  • OLG Saarbrücken v. 30.1.2014 - 4 U 49/13 / Görden, Ludwig, Deliktische Geschäftsführerhaftung, GmbHStB 2014, 139-140

Verwaltungsanweisungen

  • BMF v. 17.3.2014 - IV C 6 - S 2241/07/10004 – DOK 2014/0252207 / Schwetlik, Harald, BMF zur GmbH & Co. GbR, GmbHStB 2014, 140-141

GmbH-Steuerrecht kompakt

  • Schiffers, Joachim / Feldgen, René, Treuhandmodell, Abbildung in der Steuerbilanz und latente Steuern, GmbHStB 2014, 141-148
    Das Treuhandmodell ist in der Gestaltungspraxis weit verbreitet, um in Personengesellschaftsgruppen eine der Organschaft ähnliche Ergebniskonsolidierung zu erreichen. Von den Voraussetzungen her ist das Treuhandmodell unproblematischer als eine Organschaft, da nicht die Hürde eines Gewinnabführungsvertrages genommen werden muss und von den Rechtsfolgen geht das Treuhandmodell weiter als die Organschaft. Die ertragsteuerliche Ergebniskonsolidierung wurde durch das BFH-Urteil v. 3.2.2010 für die Gewerbesteuer anerkannt. Insoweit besteht Rechtssicherheit. Auch die Etablierung einer solchen Struktur ist ertragsteuerlich ohne Aufdeckung stiller Reserven möglich. In der Praxis stellen sich aber noch Fragen hinsichtlich der steuerbilanziellen Abbildung einer solchen Struktur und der Auswirkungen auf den Ausweis von latenten Steuern in der Handelsbilanz. Gerade letzter Aspekt ist von besonderer Relevanz, da sich trotz handelsrechtlich weiterhin eigenständiger Bilanzierungspflicht für die Treuhand-KG – handelsrechtlich “ändert sich also nichts“ – ertragswirksame Effekte beim Ausweis latenter Steuern ergeben können, welche im Einzelfall deutliche materielle Bedeutung haben können.

 

GmbH-Gestaltungsberatung

  • Roser, Frank, Gesellschafterdarlehen: immer noch viele offene Punkte (Teil 2), Was auf Gesellschafterebene zu beachten ist, GmbHStB 2014, 148-152
    Nachdem zunächst die steuerlichen Implikationen der Gesellschafterdarlehen auf der Gesellschaftsebene beleuchtet wurden (, GmbH-StB 2014, 84), sollen in dem nachfolgenden Beitrag die Besonderheiten und systematischen Verwerfungen auf der Gesellschafterebene betrachtet werden. Stellt ein Gesellschafter “seiner Gesellschaft“ darlehensweise Geld- oder Sachmittel zur Verfügung, bedarf es einer Grenzziehung zwischen der einkommensrelevanten Sphäre und der Vermögensebene. Besonders deutlich wird diese Abgrenzung auch auf der Gesellschafterebene im Falle von erfolgreichen oder vergeblichen Sanierungsmaßnahmen.

 

GmbH-Musterformulierungen

  • Lohr, Martin, Wirtschaftliche Neugründung einer GmbH im Liquidationsstadium, Gestaltungsempfehlungen zur Vermeidung von Haftungsrisiken, GmbHStB 2014, 153-154

Literaturempfehlungen

  • Brinkmeier, Thomas, Probleme beim steuerlichen Einlagekonto und bei der Einlagenrückgewähr, Zum Beitrag von Prof. Dr. Hans Ott in DStR 2014, 673, GmbHStB 2014, 154-155
  • Brinkmeier, Thomas, Geschäftsführerhaftung bei der GmbH & Co. KG, Zum Beitrag von Prof. Dr. Michael Nietsch in GmbHR 2014, 348, GmbHStB 2014, 155-156

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 14.07.2015 09:25

zurück zur vorherigen Seite